Die Psychose
ist m.E. eine sowohl somatisch wie psychogen bedingte Art zu denken, zu fühlen und zu leben. Daraus folgt, dass ich
  • dem Körper gebe, was des Körpers ist
      
  • der Seele gebe, was der Seele ist

und zwar genau in dieser Reihenfolge, weswegen ich mit psychotisch diagnostizierten Klienten nur nach Absprache und in Kooperation und dem Einverständnis ihrer Nervenärzte arbeite.

Wie meine Erfahrung zeigt, entstehen diese hirnorganischen Stoffwechselstörungen manchmal 
  • aus dem liebevollen und treuen Versuch, die großen Tabus und damit das Ansehen der Familie durch Verwirrung tarnend zu schützen
     
  • oder z.B. aufgrund tiefgreifender Überidentifikation 
     
  • oder durch verrückte Verwechselung des Klienten mit anderen Familienmitgliedern.
Diese unbewussten Absichten der Klienten oder des Familiensystems achte ich durch eine vorwiegend "stützende Therapie". Dies kann helfen, würdevoll mit der Diagnose zu leben und die Funktion der Erkrankung zu ersetzen durch eine gesündere Form der Achtung des familiären Schicksals.
Hintergrund-Foto: Dr. Walter Lechler
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